St. Aegidienkirche Frankenberg  
Freuen dürfen sich alle, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!  (Die Bibel, Johannes 20,29)
   
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der Ev.-Luth. St.-Aegidien-Kirchgemeinde Frankenberg/Sa.
Unser gemeindliches und persönliches geistliches Leben ist geprägt durch lebendige Gottesdienste, das Hören auf Gottes Wort, Singen und Beten, Taufe und Abendmahl.
Wir entdecken und entfalten unsere Gaben und Fähigkeiten zur Ehre Gottes und zur Entwicklung der Gemeinde.
Wir sind verbunden im Glauben an Jesus Christus,
den wir als unseren Herrn und Gott bekennen.
Wir öffnen uns für Gottes Wirken durch seinen Heiligen Geist.
Durch Offenheit und Zuhören laden wir Menschen zum Glauben ein.
Die Liebe Gottes inspiriert uns zu einem achtsamen und liebevollen Miteinander.
Wir sind Botschafter Gottes in Frankenberg!

„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.“
(Ps 98,1)

Ehrlich gesagt, ging es mir nie richtig gut, wenn ich den Aufruf des Psalmbeters vernommen habe. Spätestens am Sonntag Kantate war es wieder so weit: der Wochenspruch entließ mich mit dem Anspruch, ein neues Lied zu lernen. Oder muss ich sogar selbst eines erfinden, um Gott richtig zu loben? Was ist denn mit all den vielen alten Chorälen, die ich so ins Herz geschlossen habe? Gelten die denn gar nichts mehr? Will Gott wirklich immer nur Neues hören?

Lange Zeit war ich hin und hergerissen und hörte den Spott von allen Seiten: „Neues Geistliches Liedgut? Das sind doch auch schon wieder alte Kamellen!“ „Poppige Lobpreis-Songs? Alles nur Gefühlsduselei!“ „Alte Choräle? Unsingbar und unverständlich!“

Und dann las ich bei Martin Luther: „Alte Lieder sind alle hässlichen, possenhaften, zuchtlosen und weltlichen Gesänge, auch wenn sie heute zum ersten Mal gesungen und komponiert sind. Neue Lieder aber sind unsere Psalmen, alle ehrbaren, heiligen, frommen und geistlichen Gesänge, auch wenn sie aus der Zeit der ersten Menschen herstammen.“
Luther erkannte, dass „neu“ nicht zeitlich gedacht sein muss. Vielmehr könnte man sagen: „Singet dem HERRN ein aktuelles Lied, denn er tut Wunder.“ Und da finde ich in manch altem Choral einen Bezug zu meinem Leben und umgekehrt in manch modernem Liedchen nichts als bedeutungslose Floskeln.

Von diesem Standpunkt aus kann ich viele Gesänge einordnen und fröhlich mit einstimmen. Manchmal mit Augenzwinkern und viel Selbstironie. Manchmal so, dass es mich weinend überwältigt. Wichtig ist mir das Singen. Es lässt uns tiefe Gemeinschaft erfahren. Es lässt uns etwas von dem Wunder erspüren, von dem wir singen. Wir hören auf zu reden und zu schreien, stattdessen kommt uns das über die Lippen, von dem wir ansonsten lieber schweigen. Unseren Glauben können wir singend ganz wunderbar ausdrücken – mit gewichtigen Worten und gleichzeitig mit Leichtigkeit beschwingt.

Ich lade Sie herzlich ein, mit einzustimmen:
in unseren sonntäglichen Gottesdiensten;
zum Mitsing-Konzert „Orgel im GROOVE“ am Pfingstmontag oder
zum Chorfestival auf der Landesgartenschau am 28. September.
Kommen Sie doch einmal „schnuppernd zuhören“ zur Probe der Kantorei – immer dienstags 19.30 Uhr im Gemeindesaal.
Vielleicht schlummert auch in Ihnen die Gabe, andere singend anzustecken.
Egal, ob mit einem neuen oder einem alten Lied …

Ihr Kirchenmusiker Carsten Hauptmann  

ABC des Glaubens

An deine Ordnungen, Gott, will ich mich halten; steh du mir bei und lass mich nicht im Stich! Die Großen halten Rat, um mir zu schaden; doch ich will deine Vorschriften ergründen. Ewiger Vater, den Weg, den du mir vorschreibst, gehe ich. Du hast mein Herz dazu bereitgemacht. Führe mich, damit ich leben kann. HERR, vergiss nicht, was du uns versprochen hast. Ich glaube an dich, Gott, hilf mir, deinen Willen zu erkennen. Jetzt aber tue ich, was du befiehlst. Kann nicht leben ohne dich, erbarm dich meiner. Lass mich weiterleben durch deine Güte, damit ich deine Weisungen befolge! Mein Tun soll deinen Regeln entsprechen. Nur der HERR ist mein Gott, nur in ihm ist die wahre Erkenntnis um das Tun, was du befohlen hast. Ohne dein Wort fehlt mir Licht im Leben. Pass auf, Gott ist dir immer ganz nah! Rette mich, mein Gott, und hilf mir, deinen Willen zu erkennen und danach zu handeln. Sicherheit möchten wir finden, indem wir deine Worte und Weisungen verstehen und danach handeln. Treue und Recht bestimmen dein Tun! Und nun half Gott aus unserer Not.


Formuliert von den Teilnehmern während des Familiengottesdienstes zum Schuljahresbeginn am 1. September 2013 in der St.-Aegidien-Kirche in Anlehnung an Psalm 119.

August 2019
„Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.“
  Matthäus 10, 7


Juli 2019
„Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“
  Jakobus 1, 19


Juni 2019
„Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder“
  Sprüche 16, 24


Mai 2019
„Es ist keiner wie du, und kein Gott außer dir.“
  2. Samuel 7, 22


April 2019
„Jesus Christus spricht: Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
  Matthäus 28, 20


März 2019
„Wendet eure Herzen wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.“
  1. Samuel 7, 3


Februar 2019
„Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“
  Römer 8, 18


Januar 2019
Gott spricht: „Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.“
  1. Mose 9, 13


Dezember 2018
„Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.“
  Matthäus 2, 10


November 2018
„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“
  Offenbarung 21, 2


Oktober 2018
„Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.“
  Psalm 38,10


September 2018
„Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“
  Prediger 3, 11


August 2018
„Gotte ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“
  1. Johannes 4, 16


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