St. Aegidienkirche Frankenberg  
Freuen dürfen sich alle, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!  (Die Bibel, Johannes 20,29)
   
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der Ev.-Luth. St.-Aegidien-Kirchgemeinde Frankenberg/Sa.
Unser gemeindliches und persönliches geistliches Leben ist geprägt durch lebendige Gottesdienste, das Hören auf Gottes Wort, Singen und Beten, Taufe und Abendmahl.
Wir entdecken und entfalten unsere Gaben und Fähigkeiten zur Ehre Gottes und zur Entwicklung der Gemeinde.
Wir sind verbunden im Glauben an Jesus Christus,
den wir als unseren Herrn und Gott bekennen.
Wir öffnen uns für Gottes Wirken durch seinen Heiligen Geist.
Durch Offenheit und Zuhören laden wir Menschen zum Glauben ein.
Die Liebe Gottes inspiriert uns zu einem achtsamen und liebevollen Miteinander.
Wir sind Botschafter Gottes in Frankenberg!

Man wirft der Kirche immer wieder vor, sie vertröste Menschen auf ein besseres Jenseits, damit sie sich mit dem Zustand dieser Welt und den Umständen ihres Lebens abfinden. Als Gegenreaktion wird die Hoffnung auf die Ewigkeit oft verschwiegen. Mit der Folge, dass wir Glück und Erfüllung von diesem Leben erwarten.

Was Christen von Nichtchristen unterscheidet, hat Eckard H. Krause in einem Vergleich von zwei Wanderern beschrieben: Es ist kalt, es regnet, sie sind seit Stunden auf den Beinen und haben großen Hunger. So ist unsere Welt, auf ihr sind wir unterwegs. Auf einmal fängt einer der beiden Wanderer an, zu lachen und zu jubeln. Er wirft seinen Rucksack in die Luft und fragt den anderen sogar noch, ob er ihm tragen helfen kann. Der andere fragt: „Bist du durchgeknallt?“
Aber die Lösung ist ganz einfach. Der erste Wanderer hat auf seiner Seite am Wegrand ein Schild entdeckt: „Gasthaus zum Goldenen Hirsch. 2 km. Warme Küche 24 Stunden. Zimmer frei. Für Wanderer alles gratis.“ Rein äußerlich hat sich für die beiden Wanderer gar nichts geändert. Es geht immer noch bergauf, es regnet immer noch, beide haben immer noch Blasen an den Füßen, sind immer noch hungrig und durchnässt und haben noch das gleiche, schwere Gepäck. Aber auf einmal beginnt der eine zu strahlen, weil er eine lebendige, konkrete Hoffnung hat. Er weiß: „Es sind nur noch 2 km bis zum Gasthaus.“ Deshalb kann er sogar dem anderen noch helfen und sein Gepäck mittragen.

Vertröstung auf das Jenseits brauchen wir nicht, aber Trost in den Nöten des Diesseits. Wir Christen sind zu einem im wahrsten Sinne des Wortes herrlichen Ziel unterwegs: Gottes Ewigkeit. Es ist noch nicht zu sehen und der Weg durch dieses Leben ist anstrengend und kostet Kraft. Aber es wäre verhängnisvoll, wenn wir das Ziel vergessen würden. Dann müssten wir alles vom Weg erwarten.

Achten wir deshalb auf die Wegweiser, z.B. auf den Monatsspruch für Februar:
„Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“ (Römer 8,18)

Ihr Pfarrer Jörg Hänel  

ABC des Glaubens

An deine Ordnungen, Gott, will ich mich halten; steh du mir bei und lass mich nicht im Stich! Die Großen halten Rat, um mir zu schaden; doch ich will deine Vorschriften ergründen. Ewiger Vater, den Weg, den du mir vorschreibst, gehe ich. Du hast mein Herz dazu bereitgemacht. Führe mich, damit ich leben kann. HERR, vergiss nicht, was du uns versprochen hast. Ich glaube an dich, Gott, hilf mir, deinen Willen zu erkennen. Jetzt aber tue ich, was du befiehlst. Kann nicht leben ohne dich, erbarm dich meiner. Lass mich weiterleben durch deine Güte, damit ich deine Weisungen befolge! Mein Tun soll deinen Regeln entsprechen. Nur der HERR ist mein Gott, nur in ihm ist die wahre Erkenntnis um das Tun, was du befohlen hast. Ohne dein Wort fehlt mir Licht im Leben. Pass auf, Gott ist dir immer ganz nah! Rette mich, mein Gott, und hilf mir, deinen Willen zu erkennen und danach zu handeln. Sicherheit möchten wir finden, indem wir deine Worte und Weisungen verstehen und danach handeln. Treue und Recht bestimmen dein Tun! Und nun half Gott aus unserer Not.


Formuliert von den Teilnehmern während des Familiengottesdienstes zum Schuljahresbeginn am 1. September 2013 in der St.-Aegidien-Kirche in Anlehnung an Psalm 119.

April 2019
„Jesus Christus spricht: Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
  Matthäus 28, 20


März 2019
„Wendet eure Herzen wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.“
  1. Samuel 7, 3


Februar 2019
„Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.“
  Römer 8, 18


Januar 2019
Gott spricht: „Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.“
  1. Mose 9, 13


Dezember 2018
„Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.“
  Matthäus 2, 10


November 2018
„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“
  Offenbarung 21, 2


Oktober 2018
„Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.“
  Psalm 38,10


September 2018
„Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“
  Prediger 3, 11


August 2018
„Gotte ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“
  1. Johannes 4, 16


Juli 2018
„Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!“
  Hosea 10, 12


Juni 2018
„Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“
  Hebräer 13, 2


Mai 2018
„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“
  Hebräer 11, 1


April 2018
„Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“
  Joh. 20, 21


März 2018
„Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht!“
  Joh. 19, 30


Februar 2018
„Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.“
  5. Mose 30, 14


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