St. Aegidienkirche Frankenberg  
Freuen dürfen sich alle, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!  (Die Bibel, Johannes 20,29)
   
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der Ev.-Luth. St.-Aegidien-Kirchgemeinde Frankenberg/Sa.
Unser gemeindliches und persönliches geistliches Leben ist geprägt durch lebendige Gottesdienste, das Hören auf Gottes Wort, Singen und Beten, Taufe und Abendmahl.
Wir entdecken und entfalten unsere Gaben und Fähigkeiten zur Ehre Gottes und zur Entwicklung der Gemeinde.
Wir sind verbunden im Glauben an Jesus Christus,
den wir als unseren Herrn und Gott bekennen.
Wir öffnen uns für Gottes Wirken durch seinen Heiligen Geist.
Durch Offenheit und Zuhören laden wir Menschen zum Glauben ein.
Die Liebe Gottes inspiriert uns zu einem achtsamen und liebevollen Miteinander.
Wir sind Botschafter Gottes in Frankenberg!

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
(Psalm 38, 10)

Können Sie sich vorstellen, mit diesen Worten einen Brief zu beginnen? – Gerichtet an einen besonders vertrauten Menschen … dann würde dieser Satz Ihre kompletten Zukunftspläne wie auch die Lasten Ihrer Vergangenheit offenlegen: gut überlegt sein will so ein Schritt – gebe ich mich doch damit ganz in die Hand des anderen. Jedoch selbst wenn ich mich dazu entschließe ... vielleicht an meine geliebte Frau, ja aller paar Jahre schreiben wir uns tatsächlich (während der 18-monatigen Bausoldatenzeit war es täglich!) ... oder doch nur an mein Tagebuch? –

Selbst dann ahne ich, nicht alles (er)fassen zu können: denn alle meine Wünsche, Absichten und Pläne kenne ich nicht hundertprozentig, doch IHM sind alle meine Gedanken, Ängste und Träume nicht verborgen, ER weiß um ängstliches Lauschen in der Nacht, um unausgesprochene Klagen! –

Nun ist unser Psalmvers eingebettet in weiteres Rufen und Klagen – vermutlich eines Kranken, der „nichts Gesundes mehr an seinem Leib erkennt“, ja der diese schweren und bedrohlichen Leiden als Folge seiner Verfehlungen akzeptiert! So dachten Menschen ja später auch noch, wenn Kranke zu Jesus gebracht wurden ... von Gott Bestrafte … so denken wir heute noch: handle ich gut, ergeht‘s mir gut / handle ich schlecht, ernte ich schlechtes Ergehen. – Doch dieses einfache Schema funktioniert nicht mehr ... welche Schuld trifft krebskranke Kinder, Opfer von Gewalt, Unfällen und Kriegen? – Und vielen Gewalttätern und Egoisten scheint es bis ins hohe Alter recht erfreulich zu gehen …?! – Darunter litten auch schon die Psalmbeter. –

Unser „Krankenpsalm“ zeigt viel Verwandtschaft zu Jesu Leidenspsalm 22, welch ein Glück! – Dort wird Jesu Leid am Kreuz vorausgesehen und angesprochen, Teile davon betete Jesus selbst … seitdem darf sich jeder (!) Leidende in die Ausrufe Jesu von Gottverlassenheit und zerbrochener Hoffnung hinflüchten. – Mancher Psalm zeigt uns ganz Ähnliches: mitten in der Not, im finstern Tal, angesichts der Feinde ... erfahren wir Gottes Nähe besonders intensiv ... nicht jenseits der Not!

So sind wir „gut bei Troste“ – in manchen erklärten und auch unerklärlichen Nöten können wir Gottes Fürsorge noch deutlicher als auf den hellen Wegen und geraden Straßen erleben. Das wappnet für Stürme, macht lebenstauglich, wenn was ins Rutschen kommt!

Und so möchte ich gern meine schwierige und fröhliche Vergangenheit ... meine hoffnungsvolle oder beklemmende Zukunft ganz in die Hand unseres Herrn geben ... ja aus tiefem Herzen diese unglaublich vertrauensvollen Worte aus Psalm 38,10 mitbeten: machen Sie einfach mit … was könnte besser sein, als Verborgenes auszupacken ... uns IHM ganz zu öffnen? Dabei können wir nur gewinnen – und dieses ehrliche Reden mit Gott (oder Schweigen) wünsche ich uns allen!

In diesem Sinn Gott befohlen!

Albrecht Rabe (Gemeindepädagoge)  

ABC des Glaubens

An deine Ordnungen, Gott, will ich mich halten; steh du mir bei und lass mich nicht im Stich! Die Großen halten Rat, um mir zu schaden; doch ich will deine Vorschriften ergründen. Ewiger Vater, den Weg, den du mir vorschreibst, gehe ich. Du hast mein Herz dazu bereitgemacht. Führe mich, damit ich leben kann. HERR, vergiss nicht, was du uns versprochen hast. Ich glaube an dich, Gott, hilf mir, deinen Willen zu erkennen. Jetzt aber tue ich, was du befiehlst. Kann nicht leben ohne dich, erbarm dich meiner. Lass mich weiterleben durch deine Güte, damit ich deine Weisungen befolge! Mein Tun soll deinen Regeln entsprechen. Nur der HERR ist mein Gott, nur in ihm ist die wahre Erkenntnis um das Tun, was du befohlen hast. Ohne dein Wort fehlt mir Licht im Leben. Pass auf, Gott ist dir immer ganz nah! Rette mich, mein Gott, und hilf mir, deinen Willen zu erkennen und danach zu handeln. Sicherheit möchten wir finden, indem wir deine Worte und Weisungen verstehen und danach handeln. Treue und Recht bestimmen dein Tun! Und nun half Gott aus unserer Not.


Formuliert von den Teilnehmern während des Familiengottesdienstes zum Schuljahresbeginn am 1. September 2013 in der St.-Aegidien-Kirche in Anlehnung an Psalm 119.

Oktober 2018
„Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.“
  Psalm 38,10


September 2018
„Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“
  Prediger 3, 11


August 2018
„Gotte ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“
  1. Johannes 4, 16


Juli 2018
„Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!“
  Hosea 10, 12


Juni 2018
„Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“
  Hebräer 13, 2


Mai 2018
„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“
  Hebräer 11, 1


April 2018
„Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“
  Joh. 20, 21


März 2018
„Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht!“
  Joh. 19, 30


Februar 2018
„Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.“
  5. Mose 30, 14


Januar 2018
„Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.“
  5. Mose 5, 14


Dezember 2017
„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“
  Lukas 1,78-79


November 2017
„Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein“
  Hesekiel 37, 27


Oktober 2017
„Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“
  Lukas 15, 10


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