St. Aegidienkirche Frankenberg  
Freuen dürfen sich alle, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!  (Die Bibel, Johannes 20,29)
   
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der Ev.-Luth. St.-Aegidien-Kirchgemeinde Frankenberg/Sa.
Unser gemeindliches und persönliches geistliches Leben ist geprägt durch lebendige Gottesdienste, das Hören auf Gottes Wort, Singen und Beten, Taufe und Abendmahl.
Wir entdecken und entfalten unsere Gaben und Fähigkeiten zur Ehre Gottes und zur Entwicklung der Gemeinde.
Wir sind verbunden im Glauben an Jesus Christus,
den wir als unseren Herrn und Gott bekennen.
Wir öffnen uns für Gottes Wirken durch seinen Heiligen Geist.
Durch Offenheit und Zuhören laden wir Menschen zum Glauben ein.
Die Liebe Gottes inspiriert uns zu einem achtsamen und liebevollen Miteinander.
Wir sind Botschafter Gottes in Frankenberg!

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.“
(Matthäus 2,10 – Monatsspruch Dezember 2018)

Voller Hoffnung und Erwartung waren sie zum Regierungsgebäude in Jerusalem gezogen. Aber dort erlebten sie einen ratlosen, nervösen König, der sie schließlich unverrichteter Dinge wegschickte. Sie waren enttäuscht. Zum Glück! Denn ohne die Ent-Täuschung wären sie nicht ans Ziel gekommen. Die Täuschung, sie könnten die Erfüllung ihrer Sehnsucht im Regierungsviertel der Hauptstadt finden, musste ein Ende haben. Als sie den Palast verließen, hielten sie sich nicht mit Schimpfen, Diskutieren oder Protestieren auf, sondern richteten den Blick zum Himmel. Und da sahen sie den Stern. Obwohl sie ihrem Ziel noch nicht näher gekommen waren, wurden sie hocherfreut. Sie wussten: wir werden zum Ziel kommen, weil Gott selbst uns den Weg zeigt.

Auch heute in unserem Land sind viele enttäuscht von denen, die Verantwortung tragen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Diese Enttäuschung ist gut. Sie zeigt uns, dass wir von Menschen erwartet haben, was Menschen nicht erfüllen können: Dass die Verantwortlichen jedes Problem lösen und alles gut machen. Die Enttäuschung ist nötig. Entscheidend ist aber, wie es dann weitergeht. Die einen resignieren, die anderen werden radikal. Die Weisen aus dem Morgenland erkennen eine dritte Möglichkeit (und deshalb heißen sie zu Recht „die Weisen“): Sie heben den Blick zum Himmel, sie schauen nach, ob Gott eine Idee hat, wie es weitergehen soll. Und tatsächlich: Sie sehen den Stern und sie begreifen: Gott hat ein Ziel. Gott kennt den Weg. Gott wird uns führen. Und obwohl sie Gottes Ziel noch nicht kennen, Gottes Weg noch nicht wissen, immer noch an der selben Stelle stehen, werden sie schon hocherfreut, denn sie haben angefangen, von den Unmöglichkeiten der Menschen wegzuschauen und den Möglichkeiten Gottes zu vertrauen. Das ist Glauben!

Als Christen sind wir nicht berufen zu meckern, zu jammern oder die Faust zu ballen. Wir sind berufen, auf Gott zu schauen und ihm die Sorgen, Probleme, Bedrohungen, Enttäuschungen unserer Welt und unseres Landes anzuvertrauen. Das kann jeder täglich zu Hause tun, das tun wir jeden Sonntag im Gottesdienst und wir werden es besonders im letzten Gottesdienst des Jahres tun, wenn wir uns am 31. Dezember 17.00 Uhr in der Kirche versammeln, um das alte Jahr zu bedenken und das neue vor Gott zu bringen. Jeder, der seine Berufung als Christ für unser Land wahrnehmen möchte, ist eingeladen. Er kommt damit einem sehr wichtigen Auftrag nach. Und er wird (wieder neu) erkennen, dass es ein Licht im Dunkeln gibt. Dann wird er, wie die Weisen aus dem Morgenland, hocherfreut weiterziehen.

Diese Freude wünscht Ihnen Ihr Pfarrer  Ludwig Seltmann  

ABC des Glaubens

An deine Ordnungen, Gott, will ich mich halten; steh du mir bei und lass mich nicht im Stich! Die Großen halten Rat, um mir zu schaden; doch ich will deine Vorschriften ergründen. Ewiger Vater, den Weg, den du mir vorschreibst, gehe ich. Du hast mein Herz dazu bereitgemacht. Führe mich, damit ich leben kann. HERR, vergiss nicht, was du uns versprochen hast. Ich glaube an dich, Gott, hilf mir, deinen Willen zu erkennen. Jetzt aber tue ich, was du befiehlst. Kann nicht leben ohne dich, erbarm dich meiner. Lass mich weiterleben durch deine Güte, damit ich deine Weisungen befolge! Mein Tun soll deinen Regeln entsprechen. Nur der HERR ist mein Gott, nur in ihm ist die wahre Erkenntnis um das Tun, was du befohlen hast. Ohne dein Wort fehlt mir Licht im Leben. Pass auf, Gott ist dir immer ganz nah! Rette mich, mein Gott, und hilf mir, deinen Willen zu erkennen und danach zu handeln. Sicherheit möchten wir finden, indem wir deine Worte und Weisungen verstehen und danach handeln. Treue und Recht bestimmen dein Tun! Und nun half Gott aus unserer Not.


Formuliert von den Teilnehmern während des Familiengottesdienstes zum Schuljahresbeginn am 1. September 2013 in der St.-Aegidien-Kirche in Anlehnung an Psalm 119.

Dezember 2018
„Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.“
  Matthäus 2, 10


November 2018
„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“
  Offenbarung 21, 2


Oktober 2018
„Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir, mein Seufzen war dir nicht verborgen.“
  Psalm 38,10


September 2018
„Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.“
  Prediger 3, 11


August 2018
„Gotte ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“
  1. Johannes 4, 16


Juli 2018
„Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!“
  Hosea 10, 12


Juni 2018
„Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.“
  Hebräer 13, 2


Mai 2018
„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“
  Hebräer 11, 1


April 2018
„Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch!
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“
  Joh. 20, 21


März 2018
„Jesus Christus spricht: Es ist vollbracht!“
  Joh. 19, 30


Februar 2018
„Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.“
  5. Mose 30, 14


Januar 2018
„Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und dein ganzes Vieh und dein Fremder in deinen Toren.“
  5. Mose 5, 14


Dezember 2017
„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“
  Lukas 1,78-79


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